Offener Brief des ATIB Ehrenvorsitzenden Musa Serdar Celebi 

an den Deutschen Innenminister Horst Seehofer

Die Botschaft von ATİB (Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V.) Vorstandsvorsitzender Herr Durmuş Yıldırım anlässlich des Geburstags des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm):

Während die Menschheit in tiefer Unwissenheit und Grausamkeit lebte, brachte unser Prophet, dessen Geburt wir in der Nacht vom kommenden Mittwoch auf Donnerstag feiern werden, Barmherzigkeit, Frieden und Licht in die Welt.

Der Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm) wurde als Freundenboten und Warner an die ganze Menschheit gesandt. In den Worten unseres allmächtigen Buches, des Heiligen Koran, heißt es: "Und wir entsanden dich nur zur gesamten Menscheit als einen Freundenboten und Warner, jedoch wissen es die meisten Menschen nicht."(Saba 34/28)

Einer der Gründe, warum sich der Glaube des Islam auf der ganzen Welt verbreitet hat, ist, dass diese Religion nicht nur bestimmte Massen, bestimmte Kulturen und Zivilisationen anspricht, sondern die Menscheit auf der ganzen Welt.

Leider werden der Koran und der Glaube des Islam heute nicht richtig verstanden und praktiziert, insbesondere im Westen werden sie falsch dargestellt. Der Hauptziel des Islam ist es, Menschen zum Guten zu führen und Böses zu verhindern. Dazu hat Allah, der Allmächtige Bücher und Propheten gesandt. Das letzte Buch ist der Koran und der letzte Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm). Unser Prophet gilt für alle Gläubigen als ein Vorbild, wenn es darum geht den Islam und den Koran richtig zu verstehen und zu leben. Denn sein Leben ist der lebendige Koran. Heute haben wir als Muslime und die islamische Welt Schwierigkeiten, weil wir ihn nicht in unser Leben tragen können.

Wir Muslime empfinden tiefe Trauer und Abscheu über die Karikaturen unseres Propheten sowie über den abscheulichen terroristischen Akt marginialer Gruppen und Personen, wie in letzter Zeit in Frankreich ereignet haben. Diese Taten als gegenstand politischer Diskussion zur Diffarmierung einer Glaubensgemeischaft herzunehmen, empfinden als eine Beleidigung aller gläubigen Muslimen.

 

Hoffentlich werden wir anlässlich des Geburstags des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) in die Lage versetzt, die Sunna, die Hadithe und die Moral des Gesandten Allahs zu erlernen und uns an ihn ein Beispiel zu nehmen.

Aus diesem Anlass feiern wir diese Woche die "Mevlid-i-Nebi-Woche" mit all unseren muslimischen Brüdern und Schwestern. Diese Woche und diese Nacht werden zur Einheit, Solidarität und Zusammengehörigkeit der gesamten islamischen Welt, zum Ende von Terror und Kriegen, zum Frieden der Menschheit führen. Ich hoffe, dass dies geschehen möge.

Durmuş Yıldırım

ATİB Vorstandsvorsitzender

                                                                                                                                                                                                                                                         | Impressum | Disclaimer

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